Kürbissuppe – das einfache Grundrezept

Kürbissuppe gehört mindestens einmal im Herbst auf den Tisch. Dabei müsst ihr es aber nicht belassen. Schließlich gibt es dutzende Variationsmöglichkeiten, mit denen ihr das Grundrezept verfeinern könnt.

Kürbissuppe: Welcher Kürbis ist der Richtige?

Auf Märkten oder in Hofläden habt ihr beim Kürbiskauf eine große Auswahl, aber auch in Supermärkten liegen mittlerweile mehr als nur die klassischen Sorten. Beim Kauf solltet ihr auf die Festigkeit achten. Weiche oder faule Stellen können Indiz dafür sein, dass das Herbstgemüse von innen nicht mehr gut ist.

Zum Verkauf angebotene Kürbisse auf dem Markt
Auf Märkten ist die Kürbisauswahl groß. © Vulkanismus / Adobe Stock

Ob Butternuss, Spaghettikürbis oder Hokkaido – sie schmecken alle hervorragend in der Suppe. Kürbiskenner schwören auf Muskatkürbisse wie den aromatischen Butternusskürbis. In puncto Schälen hat der Hokkaido aber ganz klar die Nase vorn, denn er muss gar nicht geschält werden. Weiterer Vorteil: ihr müsst nicht so viel in den Abfall werfen. Auch der Butternusskürbis muss nicht zwingend geschält werden, aber wir empfehlen es euch. Ansonsten braucht er deutlich länger, bis er beim Kochen weich wird und ist somit nichts für die schnelle Küche.

Damit der Hokkaido noch einfacher zu schneiden und verarbeiten ist, legt ihn für etwa eine halbe Stunde bei 100 °C in den Backofen. Das könnt ihr auch mit anderen Kürbissen machen, damit sie sich im Anschluss leichter schälen lassen.

Kürbissuppe

Das einfache und schnelle Grundrezept
Zubereitungszeit 35 Min.
Portionen 5

Zutaten
  

  • 1 kg Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 750 ml Gemüsebrühe 
  • etwas Öl  
  • Salz, Pfeffer  zum Würzen

Anleitungen

  • Hokkaido waschen und mittig aufschneiden. Die Kerne und das faserige Gewebe entfernt ihr und schneidet den Kürbis in kleine Stücke. 
  • Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. 
  • Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch kurz darin andünsten. 
  • Kürbisstücke und Gemüsebrühe hinzugeben und aufkochen lassen.
  • Bei mittlerer Hitze die Kürbissuppe etwa 15 min. weiterkochen, bis die Kürbisstücke weich sind. 
  • Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Notizen

Ist euch die Suppe zu dickflüssig, könnt ihr einfach noch etwas Wasser hinzufügen

Kürbissuppe: Die Mischung machts

Ganz klassisch gehören für viele Kürbisfans Kartoffeln, Möhren und Muskatnuss mit in den Suppentopf. Sie werden einfach mit den Kürbisstücken und der Gemüsebrühe zusammen in den Topf gegeben und mitgekocht. Diese Variante ergibt eine leichte und schnelle Vorspeise. Erhöht die Menge der Gemüsebrühe auf 1L bis 1,25L.

Für einen herzhaften Hauptgang vertreibt eine Einlage aus gebratenen Speckwürfeln oder Hackfleisch den Hunger. Cremiger wird eure Kürbissuppe mit einem Schuss Sahne oder etwa Schmand. Schärfe bringt ein Stückchen Ingwer ins Spiel, das mit gekocht wird. Das geht auch mit etwas Chili.

Ihr mögt es gerne etwas süßlicher? Dann fügt eurer Suppe einen Schuss Orangen- oder Apfelsaft hinzu. Exotischer, aber ebenso lecker, ist die Kombination aus Garnelen und Kürbis, gespickt mit Kokosmilch. Oder mal etwas ganz anderes:  Kürbissuppe mit Shiitake Pilzen.

Was natürlich immer geht, sind frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Koriander oder Basilikum.

Kürbissuppe: Mit dem Topping punkten

Das Auge isst bekanntlich mit. Wenn ihr zum gemütlichen Herbst-Dinner unter Freunden oder zum sonntäglichen Familienschmaus geladen habt und eine raffinierte Kürbissuppe auf den Tisch bringen möchtet, denkt an ein schönes Topping. Das macht nicht nur die Suppe schöner, sondern drückt auch Wertschätzung aus.

Herbstliche Kürbissuppe mit Croutons
Kürbissuppe mit einem Hauch Sahne, Croutons und Kürbiskernen – wie gut das schmeckt! © The Picture Pantry/StockFood

Serviert die Suppe zum Beispiel mit einem Tupfer Crème fraîche, frischen Kräutern und Croutons. Die Croutons könnt ihr kaufen. Oder einfach und schnell selber machen:

  1. Schnappt euch drei Scheiben altes Brot und, wer es gerne knoblauchig mag, auch eine Knoblauchzehe.
  2. Brecht oder schneidet das Brot vorsichtig in Stücke.
  3. Zieht die Knoblauchzehe ab und hackt sie klein.
  4. Erwärmt bei mittlerer Hitze etwas Olivenöl in einer Pfanne.
  5. Gebt zuerst die Knoblauchstücke ins Öl und dünstet sie etwa eine Minute.
  6. Fügt dann die Brotstücke hinzu und röstet sie, bis sie etwas Farbe angenommen haben.
  7. Nach Belieben mit Kräutern und Gewürzen verfeinern.

Kürbissuppe: Tischlein, deck’ dich.

Die Freunde sind geladen, das Rezept liegt parat. Fehlt nur noch eine herbstliche Tischdeko. Da hat der Herbst zum Glück reichlich zu bieten. Am nächsten liegen da die kleinen, kunterbunten und in vielen Formen daherkommenden Zierkürbisse. Und Kastanien: entweder noch im stacheligen Panzer oder schon ausgepackt, lassen sich die kleinen braunen Kugeln wunderbar arrangieren. Zweige mit Hagebutten in einer Vase, schöne Kerzen und herbstliche Blätter runden das „Goldener Oktober“-Feeling am Esstisch ab. Eine solche Tischdeko wirkt nicht nur natürlich, sondern ist günstig und vor allem nachhaltig.

Viel Spaß beim Kochen, Dekorieren, Schlemmen und Beisammensein!