Rezept: Stockbrot für gemütliche Stunden am Lagerfeuer

Stockbrot über knisterndem Lagerfeuer – das ist meine Kindheitserinnerung schlechthin, wenn ich an Sommerferien und Ausflüge in die Natur denke. So einfach und so gut.

Wo darf ich ein Lagerfeuer machen und was gilt es zu beachten?

Lagerfeuer sind eine feine Sache und wir alle lieben Stockbrot und Co. Aber bevor ihr ein Lagerfeuer entfacht, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten – sonst kann es richtig teuer werden. Naturschutzgebiete und Wälder sind meist zum Feuer machen komplett tabu und das ist natürlich auch sinnvoll. Es sei denn, es ist eine ausgewiesene Feuerstelle vorhanden. Grundsätzlich gelten in jedem Bundesland unterschiedliche Regeln und Gesetze, daher ist es sinnvoll und wichtig, sich vorab zu informieren.

Und wie funktioniert das jetzt mit dem Stockbrot?

Immer wieder höre ich, dass Stockbrot so aufwendig und kompliziert zuzubereiten ist. Quatsch! Der Teig lässt sich wunderbar vorbereiten und ist gekühlt sogar mehrere Tage haltbar. Und jetzt wird es noch einfacher: Erst wird der Teig um den selbst geschnitzten Stock gewickelt und dann sitzt man einfach da und wartet. Wenn man großes Glück hat, dann haben Freunde entweder die Gitarre oder die Mundharmonika von Oma dabei und man kann den Tönen lauschen und den Blick in den Flammen verlieren. Seufz.

Achja, zum Stockbrot schmeckt nicht nur Grillgut, sondern auch hervorragend eine leckere Zucchini-Sommer-Suppe.

Stockbrot

Ergibt ungefähr 6-8 Stockbrote

Zutaten
  

  • 150 g Quark
  • 3 EL Milch
  • 5 EL Rapsöl
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Gehackter Rosmarin
  • Zimt & Zucker

Anleitungen

  • Quark, Milch, Öl und Ei gut verrühren.
  • Mehl, Backpulver und Salz  unterrühren.
  • Zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Entweder mit Rosmarin, oder Zimt & Zucker verfeinern.
  • Wer es noch etwas herzhafter mag, mischt einfach noch ein paar Käsewürfel in den Teig.