Rezept: Pfefferkuchen nach Pippi Langstrumpf und Co.

Pfefferkuchen nach Pippi Langstrumpf und Co. Hier findest du ein leckeres Rezept für die skandinavischen Klassiker.

Astrid Lindgren ist nicht nur eine meiner liebsten Autorinnen, was Kinderbücher angeht. Nein, sie hat auch mein Backverhalten in der Küche nachhaltig geprägt, denn inzwischen gehören für mich die skandinavischen Pfefferkuchen (Pepperkaka) an Weihnachten einfach dazu.

Ich backe sie zwar nicht wie Pippi Langstrumpf auf dem Küchenboden, aber sie zählen auch zu unseren absoluten Favoriten in der Plätzchendose.

„Ein Backblech reicht niemals aus, wenn man mindestens 500 Pfefferkuchen backen will“

sagt Pippi Langstrumpf.

Pfefferkuchen ausstechen: keine Grenzen

Den Teig bereitest du am besten schon zwei Tage vor dem großen Backen zu, damit er im Kühlschrank ordentlich Ziehen und Kühlen kann.

Und dann geht es los: Der Kreativität sind beim Ausstechen bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Ob Schneemann, Stern, Pferdchen und Co. Alles ist möglich. Und wenn du zu den besonders Kreativen zählst, packst du vielleicht dein Messer aus und schneidest ganz besonders einzigartige Exemplare aus dem Teig. Dann geht’s endlich ab ins heiße Rohr.

Pfefferkuchen
Mehlige Hände, Kekskrümel überall und vom Teig naschende Kinder gehören für mich zum Backen einfach dazu. © Laura Rösch

Der Duft, der dann langsam aus dem Backofen durch die ganze Wohnung wandert, sorgt bei uns in der Familie jedes Mal für große Vorfreude. Ob die Pfefferkuchen dann in der Dose, am Baum oder gleich im Bauch landen, ist natürlich dir selbst überlassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die meisten Pfefferkuchen direkt vernaschen, ist ziemlich hoch. Deshalb müssen wir hier auch fast wöchentlich für Nachschub sorgen. 😉

Das Weihnachten meiner Kindheit war das röteste, fröhlichste, das am meisten funkelnste und nach Pfefferkuchen duftende Weihnachten, was man sich nur wünschen kann!“

Astrid Lindgren

Die Pfefferkuchen lassen sich, wenn du noch Zeit und Lust hast, auch wunderbar mit ein wenig Zuckerguss verzieren. Die Kinder lieben bunte Streusel, die Oma hängt sie gerne mit einer Schleife an den Baum und ich selbst esse sie am liebsten ohne extra Schnickschnack: Weich, saftig und leicht würzig. Ich verspreche euch, ihr werdet sie lieben!

Rezept: Pfefferkuchen

Zutaten
  

  • 100 ml Zuckerrübensirup
  • 500 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 100 ml Milch
  • 180 g Zucker
  • 1 TL gem. Ingwer
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL gem. Kardamom
  • 1 TL Natron

Anleitungen

  • Sirup, Milch und Zucker in einem Topf vermischen.
  • Unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen.
  • Die Butter dazugeben und anschließend abkühlen lassen.
  • Gewürze, Natron und Mehl in eine Schüssel geben und mit der Zuckerrübenmischung vermengen und ordentlich durchkneten.
  • Nun für zwei Tage in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig dünn ausrollen und die Pfefferkuchen ausstechen.
  • Bei 225 Grad für ca. fünf Minuten im Ofen backen.

Was sind denn deine Plätzchen-Klassiker? Und nennst du sie Plätzchen, Gutzle oder Gebäck? Ich freue mich auf deine Antwort in den Kommentaren. Alles Liebe und eine wOnnige Weihnachtszeit wünscht dir Laura 🙂