Rezept: Kichererbsen-Curry – wärmend und vegan

Regen, Wind und graue Wolken – wenn sich der Herbst angekündigt, steigt meine Lust auf Tee und würzige Gerichte. Lass dir unbedingt mal dieses Kichererbsen-Curry schmecken!

Allzu schnell sind die heißen Tage und lauen Nächte des Sommers nur noch eine ferne Erinnerung. Ich sitze wieder im Wollpulli am Schreibtisch, während der Wind graue Wolken über den Himmel treibt und Nieselregen gegen das Fenster klatscht. Und trotz der Wolle und einer Kerze gegen die trübe Stimmung friert es mich schnell. Wie wärme ich mich jetzt von innen auf? Mit Kichererbsen-Curry!

Wärmende Gewürze für Herbst und Winter

Wenn sich die Sonne denn zeigt, verschwindet sie viel zu früh hinter dem Blechdach des Nachbarhauses. Jetzt ist die perfekte Zeit für scharfe Eintöpfe und gewürztes Gebäck. Zimt, Nelken und Kardamom wärmen am besten in Form von Keksen oder Kuchen, doch auch Muskatnuss, Ingwer, Chili, Pfeffer und Curry schmecken in den verschiedensten Gerichten. Simpel zubereitet und schnell fertig ist zum Glück dieses Kichererbsen-Curry – bei den Gewürzen kannst du auch ganz kreativ sein.

Rezept: Kichererbsen-Curry

Kichererbsen-Curry in einer Schüssel-garniert mit frischem Koriander

Kichererbsen-Curry – wärmend und vegan

Wenn sich mit Regen und Wind der Herbst angekündigt, steigt meine Lust auf Tee und würzige Gerichte. Lass dir unbedingt mal dieses Kichererbsen-Curry schmecken!
5 (2 Bewertungen)

Klick auf die Sterne zum Bewerten!

Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 20 Min.
Gesamtzeit 30 Min.
Gericht Hauptgericht
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 1 Dose Kichererbsen (400 g)
  • 1 Zwiebel
  • 2 – 3 Zehen Knoblauch
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Karotte
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 EL Kokosöl (alternativ Rapsöl)
  • 2 EL rote Currypaste (alternativ Currypulver)
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Limette ausgepresst
  • 1 TL Ahornsirup (alternativ Rohrzucker oder Honig)
  • frischer Koriander (oder Petersilie)

Anleitung

  • Kichererbsen abgießen und kurz unter fließendem Wasser abspülen. Abtropfen lassen.
  • Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Karotte schälen. Zwiebel und Karotte würfeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Dosentomaten durch ein Sieb abgießen und den Saft auffangen (z.B. für eine Tomatensauce).
  • Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Darin zunächst die Zwiebeln andünsten, dann Ingwer, Knoblauch, Karotten und Tomaten mit anbraten.
  • Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel 5 min braten lassen, ab und zu umrühren.
  • Mit der Kokosmilch ablöschen, Kichererbsen, Currypaste und Ahornsirup hinzugeben. Die Masse einmal aufkochen, dann bei niedriger Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sich die Kokosmilch reduziert hat.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Limette abschmecken. Als Beilage passt Reis, aber auch Kartoffeln oder Fladenbrot.
  • Mit frischem Koriander garnieren (oder Petersilie, wer keinen Koriander mag).
Schlagworte Hülsenfrüchte, vegan, vegetarisch
Kichererbsen-Curry in einer Schüssel-garniert mit frischem Koriander
Das Curry schmeckt ohne Beilage lecker, aber trotzdem passen Reis, Kartoffeln oder Naan hervorragend zum Curry. © nesavinov / stock.adobe.com

Kichererbsen-Curry: wärmend und gesund

Obwohl mir Kichererbsen-Curry stets ein Lächeln ins Gesicht zaubert, hat der Name dieser Hülsenfrucht nichts mit dem Verb „kichern“ zu tun. Vielmehr leitet sich der Wortbestandteil von lateinisch „cicer“ für „Erbse“ ab. Also ist eine Kichererbse wohl eine Erbsen-erbse.

Kichererbsen enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, etwa Magnesium, Calcium, Vitamin E und Phosphor. Der hohe Ballaststoffanteil hält der Blutzuckerspiegel niedrig und wir bleiben lange satt. Für Veganerinnen und Vegetarier bieten Kichererbsen eine ideale Quelle für Eiweiße und Eisen. Mehr zu den Vorteilen von Hülsenfrüchten erfährst du hier:

Kichererbsen zubereiten: Alternative zur Konserve

Hülsenfrüchte aus der Büchse oder aus dem Glas beinhalten die beschriebenen Nährstoffe. In getrockneten Kichererbsen steckt jedoch eine noch größere Mengen. Der Vorteil der Konserve besteht darin, dass die Kichererbsen bereits gegart und somit verzehrfertig sind.

Getrocknete Kichererbsen hingegen müssen in Wasser eingeweicht werden, mindestens 12 Stunden, am besten aber über Nacht. Im rohen Zustand enthalten Kichererbsen Phasin, einen Stoff, den der menschliche Körper nicht gut verträgt. Darum solltest du nie größere Mengen rohe Kichererbsen verzehren. Aus demselben Grund solltest du auch das Einweichwasser wegschütten, das das Phasin ausgespült hat. In frischem Wasser musst du die Kichererbsen jetzt noch 1 – 2 Stunden garen, durch einen Schnellkochtop kannst du die Zeit auf etwa 30 Minuten reduzieren. Dann wird der Giftstoff unschädlich.

Mehr Ideen mit Kichererbsen

Fertig gegart sind die Kichererbsen, wenn du sie mit der Gabel zerdrücken kannst – perfekt für Falafel oder Hummus. Passende Kräuter, die die Kichererbsen noch leckerer und bekömmlicher machen, sind übrigens Petersilie, Rosmarin, Thymian und mein geliebter Koriander, den wiederum andere so leidenschaftlich hassen.

Aquafaba, so der Name der Flüssigkeit, in die Kichererbsen eingelegt sind, soll sich übrigens sehr gut als veganer Ersatz für Eischnee eignen – hast du damit Erfahrungen? Dann schreib uns doch über Instagram, wie gut (oder schlecht) das funktioniert!

Kurkuma darf im Winter natürlich ebenfalls nicht fehlen – ob in einer goldenen Milch, einem Kurkuma-Shot oder in einer Waffel: